Sen. H. R. Clinton

und ich habe sie getroffen... das war ein erlebnis! Sie ist groesser als ich erwartet habe und super nett. Wir haben uns kurz unterhalten und dann wurde natuerlich ein foto gemacht...ich kriege es in den naechsten tagen zugeschickt, sogar mit autogram!!

Fotos, und ein ausfuehrlicher Blog folgen!! Ich kann euch nur sagen, falls ihr die chance habt, so wie ich sie hatte, Sen. Hillary Clinton zu treffen, zoegert nicht!! Es ist eine einmahlige chance...

1 Kommentar 22.11.07 02:21, kommentieren

Ich habe ihn getroffen!!!

Wen? Mr Petersen. Wer das ist??? Sagt euch der Name Grissom etwas?? Grissom von CSI Las Vegas?? Genau den habe ich getroffen. Als er gedreht hat, für eine neue Episode. Aber am besten alles von Anfang an...

Am letzten Sonntag (vor zwei bzw. drei Tagen) habe ich wieder für meine Gastbrüder gearbeitet. In einem Snack Attack Store im Thomas & Mack Indoor Stadium. Genauer gesagt, zur PBR, der Weltmeisterschaft im Bullenreiten. Es war sogar das Finale, bei dem der Gewinner eine Million Dollar kassiert. Jedenfalls ist schon den ganzen Tag das Gerücht umgegangen, dass CSI eine Episode zu einem Mord während des PBR’s dreht. Den ganzen Tag haben wir Ausschau gehalten, hatten aber kein Glück. Als so gegen drei Uhr nachmittags alle Zuschauer und die meisten Arbeiter (bis auf uns vier) gegangen waren, habe ich noch mal in die Arena geguckt, wo ich mit Freude festgestellt habe, dass dort eine Leiche liegt. Nachdem ich den anderen Bescheid gesagt habe, sind wir alle runter auf die Tribüne gegangen und haben zugeschaut. Und dann standen sie plötzlich da. Grissom und Detective Brass!! Keine 10 Meter von uns entfernt. Natürlich war meine Kamera im Auto. Also bin ich zum autogerannt und habe sie geholt nur um dann zurück im Stadion festzustellen, dass ich meinen Chip im Laptop zu stecken habe. Also bin ich wieder los gerannt und aber auch diesen geholt, also den Chip. Danach konnte ich endlich fotografieren. Ich habe duzende Bilder gemacht. Da ich aber kein Blitz benutzen durfte, sind eine Menge verwackelt. Aber ich habe auch gute Bilder. Natürlich haben wir für ein Autogramm gewartet, aber wir wurden enttäuscht. Nach zwei stunden zugucken sind wir dann gegangen.

Auf dem weg nach draußen sind wir dann einem Crewmitglied begegnet, der uns gefragt hat warum wir schon gehen. Wir haben gesagt, dass wir müde seien und nach hause müssen. Dann hat er gefragt, ob wir ein Autogramm bekommen haben. Und als wir verneint haben hat er uns geragt, warum wir keins haben. Also haben wir ihm geantwortet, dass Grissholm nicht zu uns gekommen ist und wir nicht stören wollten. Da meinte er, dass wir einfach in die Arena gehen und ihn fragen sollen. Das haben wir dann auch gemacht. Genauer gesagt, habe ich es gemacht. Mr Petersen ist ein wirklich netter Mensch und wenn ihr ihn mal trefft scheut nicht nach einem Autogramm und einem Foto zu fragen. Ich habe jetzt beides...

PS: CSI dreht ueberwiegend in Los Angeles und nur 2-3 mal im Jahr in Vegas!!!

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3 Kommentare 7.11.07 04:46, kommentieren

Der Campingtrip

 

Ich überspringe jetzte einfach mal die langweilige Schulwoche zwischendurch und konzentriere mich auf den darauffolgenden Freitag. Da ging es nämlich auf zum campen, nach Ely [Ili]. Um 8 ging es los. Eingequetscht auf der Rückbank eines 15-mann-vans. Auf dem weg nach Ely, hatte ich meine erste Erfahrung mit Erdnussbutter. Genauer gesagt, mit einem PB and J Sandwich, was soviel heißt, wie Peanutbutter und Jam (Marmelade oder Konfitüre, je nachdem) auf, bzw. zwischen 2 Toasts. Eine Erfahrung, die ich um alles in der Welt nicht verpassen wollte. Solltet ihr jemals, die Wahl haben, dann entscheidet euch bitte für ein Turkey-sandwich (schmeckt besser, als es sich anhört), es seiden ihr wollt an einem Zuckehrschock zu Grunde gehen. Ein PB and J ist furchtbar süß. Anders kann man den Geschmack nicht beschreiben.

Back to Ely. Ely ist eine Kleinstadt 4 stunden nördlich von Las Vegas. Auf dem gleichen Höhenlevel, wie der höchste Berg Deutschlands. Kleiner tipp, ich meine die Zugspitze. Dementsprechend kalt ist es da oben. Ich, als wärmegewöhnter neu las vegasianer, habe mir, natürlich mit allen anderen, beinahe den Ar*** abgefroren. Es herrschten Temperaturen von ungefähr 50° Fahrenheit, um die zehn grad Celsius. Wir haben alle in zwei Schlafsäcken geschlafen!!! Natürlich hatte das Lager auch seine schönen Seiten. Ich habe noch nie einen solchen Sternenhimmel, wie in Ely gesehen. Er war atemberaubend. Man konnte Sterne sehen, die so weit weg sind, dass sie zu einem Sternennebel verschwommen sind!! Und Sternschnuppen! Bestimmt ein Dutzend, die wir an den 2 tagen gesehen haben! Wir konnten den Himmel gut beobachten, denn wir saßen an beiden Abenden an einem riesigen Lagerfeuer. So haben auch unsere Klamotten gestunken. Keine angst, ich hab meine pyromanische Ader nicht zum Vorschein kommen lassen. Es sind noch alle EF stundents am Leben und ohne Verbrennungen! J

Samstag ging es zum Angeln. Um sechs Uhr morgens. Ein tolles Erlebnis. Wir sind mit booten auf einen Bergsee gefahren und habe unsere angeln ins Wasser gehalten. Ich habe die Abscheu gegenüber Würmern fast abgelegt, was mich einige Mühe gekostet hat. Ich kann jetzte Würmer mit meinen Fingern zert...nun lassen wir dieses Thema. Die Vegetarierin unter euch, würde es mir übel nehmen, wenn ich weiter aushole. Jedenfalls habe ich den einzigen Fisch gefangen. Eine kleine Regenbogenforelle. Sie soll angeblich gut geschmeckt haben. Nur zur Erinnerung, ich mag Fisch nicht so gerne. Außerdem wäre mir der Appetit völlig vergangen, nachdem ich den Fisch erst mit einem Paddel erschlagen und ihn dann vor dem Frühstück ausgenommen habe. Die ganzen Organe... sorry Claire. Ich lass es lieber.

Am Samstag ging es dann los mit den EF Meetings, denn wir waren ja nicht nur zum Spaß im Camp. Es war hauptsächlich dazu da, uns über einige Dinge, wie Kommunikation aufzuklären. Also habe ich mir zum drittenmal angehört, wie alles abläuft. Man sollte EF sagen dass zwei solcher Meetings im Heimatland reichen. Nachdem wir die Meetings beendet hatten, sind wir wieder zum See gefahren. Diesmal zum Baden. Eine vollkommen bescheuerte Idee. Denn Bergseen haben es nun mal an sich, dass sie furchtbar, furchtbar, furchtbar kalt sind! Dieser war keine Ausnahme. Ich hab mich zwar ziemlich schnell daran gewöhnt, bin dann aber trotzdem nach ein paar Minuten zu den Anglern übergewechselt. Und siehe da. Ich habe meinen zweiten Fisch geangelt. Eine größere Regebogenforelle. Tolles Erlebnis. Samstag abend stand im Zeichen der Gruselgeschichten und der Snapjagd. Zuerst die Snapjagd. Snaps, so wurde uns erzählt, sind nachaktive Laufvögel, die vor jedem Krach davonlaufen. Und zwar in Richtung Licht. Wir hatten ein Lagerfeuer an und somit war gesichert, dass die Snaps locker gefangen werden konnten. Das einzige, was wir zu tun hatten, war, lärmend durch den Wald zu laufen. Nachdem wir die Vögel bestaunt hatten, würden wir sie wieder freilassen. Eigentlich hätte uns die Beschreibung stutzig machen müssen. Welches Tier rennt schon freiwillig in Richtung Licht?! Richtig. Gar keins. Trotzdem sind wir nichts ahnend, lärmend durch den Wald gelaufen. Wir waren auch alle ganz aufgeregt, als der Ruf kam „we got some!“ (Wir haben welche). Am Ende standen wir um unsere Betreuer, die Papiertüten in der Hand hielten und wollten unbedingt Snaps bestaunen. Im Endeffekt waren die Snaps nur Steine und die Betreuer konnten sich nicht mehr halten vor Lachen. Auch wenn wir reingelegt worden sind, war es doch ein heiden Spaß.

Danach haben wir uns alle im Essensaal getroffen, um uns Gruselgeschichten zu erzählen. Laurie, mein RC & IEC, Regional Coordinator & und International Exchange Coordinator, mein Ansprechpartner, hatte ein paar gute auf Lager. Aber ansonsten...

Der Sonntagmorgen stand im Zeichen des Aufräumens und Heimfahrens. Die Rücktour war besser al die Hintour, denn ich saß nicht eingequetscht auf der Rückbank. Ich saß hinterm Fahrer und hatte genügend Platz. Alles in allem, war es einfach nur fantastisch!!

3 Kommentare 21.9.07 02:12, kommentieren

Mein Geburtstagswochenende

Beginnen wir mit dem Samstag vor meinem Geburtstag. Wir, ein paar andere Austauschschüler und ich, mittlerweile gute bis sehr gue Freunde, waren in Hotelcasino „Circus, Circus“. Ein riesiges Hotel mit einem noch größeren Casino. Das Casino ist eine Besonderheit, denn es hat einen indoor Freizeitpark, genannt Adventuredome. Und in genau diesem waren wir. Man muss sich einen riesigen Hotelkomplex vorstellen, an dem ein genauso großes, pinkes aus Glas gebautes Zirkuszelt angebaut ist.

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Es war ein etwas teures vergnügen, aber es hat sich definitiv gelohnt. Am Anfang hatte ich schon ein bisschen Respekt vor den Fahrgeschäften, aber nach der ersten Fahrt mit einem Über-Kopf-hängen-und-rückwärts-fahren wollte ich gar nicht mehr aufhören. Wir haben alles mitgemacht. Die Achtehrbahn, die Wasserrutsche, den (oder das) Autoskooter, die Schiffsschaukel und, und, und... nach drei stunden hatten wir alles durch und wir sind ins Casino essen gegangen. Auch teuer und unerwartet schlecht... ich hatte eine Pizza, ziemlich ölig, wenig Belag, zu wenig gewürzt, also nicht so wie man es sich in einem Casino vorstellt. Nach dem Essen haben wir uns das eigentlich Casino angeguckt, also das, wo die erwachsenen spielen. Ein Meer aus Farben, Lichtern und Geräuschen.

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Weil wir sowieso nicht spielen dürfen, sind wir weiter zur nächsten Achterbahn gelaufen, die natürlich auch in einem Casino ist. Das Casino heißt Sahara, wie die wüste, und ist ca. 50 Jahre alt. Natürlich renoviert und so, aber trotzdem eines der ältesten Casinos in Vegas. Die Achterbahn vom Sahara hat es in sich, wurde mir erzählt, denn ich bin noch nicht mitgefahren. Ich habe kurz vorher einfach zu viel gegessen. Wir sind aber ins Kindercasino gegangen. Was ist ein Kindercasino?? Ganz einfach. Man stellt eine menge Spielkonsolen, Flipperautomaten und Glücksräder in einen Raum und lässt die Kinder ihr Geld in Spielgeld wechseln, das sie dann in die „Spielautomaten“ stecken. Zu gewinnen gibt es Tickets. Und wenn man genügend Tickets hat, kann man sie gegen so sinnvolle Preise, wie Spielhandschellen, Flommies oder Süßigkeiten eintauschen.

Nachdem wir das Sahara verlassen haben, sind wir zum angeblich größten Souvenirshop der Welt gelaufen (direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite). Er ist wirklich groß und bietet eine riesige Auswahl an Souvenirs an. Alles was man so sammeln kann war vertreten. Tassen, Teller, Kissen, Hüte, nur keine Lesezeichen... was natürlich naheliegend ist. Wer ließt schon gerne, wenn er den ganzen Tag sinnlos fernsehen kann. Leider habe ich mich schon selber bei dieser Tätigkeit erwischt... Weil ich nicht ganz ohne irgendwelche Sachen, den Laden verlassen wollte, irgendwann muss man ja mal sein Taschengeld auf den Kopf hauen, habe ich mich in Unkosten gestürzt und mir Spielkarten gekauft. Natürlich sind das besondere Karten!! Für $ 1.60 habe ich Spielkarten des Casinos MGM Grand erworben, die in einem Poker-, Black Jack- oder sonst irgend einem anderen Kartenspiel benutzt worden sind.

Abends sind wir typisch amerikanisch Bowlen gegangen. War echt genial. Habe zwar nicht gewonnen, aber auf die Erfahrung kommt es an. Und beim nächsten mal schlage ich sie alle!

Der nächste Tag war mein Geburtstag. Und er fing ziemlich nüchtern an. Denn ich wurde fast vollkommen ignoriert. Nur ein beiläufiges Happy Birthday kam über die Lippen meiner Gastmuter. Wir gingen, da mein Geburtstag auf einen Sonntag fiel, natürlich in die Kirche. Es war wieder mal superlangweilig!! Nach drei Stunden war es denn vorbei und mein Gastvater hat  mir gratuliert (Ach ja, alles gute!!). Das es später eine Feier gibt habe ich dann auch mitbekommen. Und was für eine! Es kamen eine menge Leute. Die halbe Koffordfamilie war anwesend, die Edwards (Familienfreunde aus der Gemeinde, arbeiten auch für EF) und 2 weitere hoststudents. Als erstes gab es Geschenke. Ein T-Shirt, eine CD- Box, ein Spanischwörterbuch und die passende Grammatik, eine DVD und von den anderen Gastschülern eine Spielautomatenspardose. Lustiges Teil. Nachdem ich alle Geschenke ausgepackt hatte, ging das licht aus und alle haben angefangen zu singen. Dann wurde die Torte reingetragen. Ein monströses Teil, bestehend aus viel Schokolade und noch mehr Sahne. Extrem lecker. Nachdem die Torte verputzt war, haben wir angefangen zu spielen. Ei Brettspiel mit Namen Cranium. Es gibt vier Teams und man muss versuchen al erster ins Ziel zu kommen. Um weiterzukommen muss man Aufgaben erledigen, Fragen lösen und, und, und. Es war ziemlich lustig.

Der nächste Tag war Labor day. Ein nationaler amerikanischer Feiertag. Was macht man an einem Feiertag? Noch dazu an einem amerikanischen? Richtig. Man geht zu einer Pool-barbecue-party. Es war soooo toll!! Es gab lecker essen, der Pool war spitze, das Wetter auch, einfach genial!!!! Und ich ab diese typische amerikanische Einstellung kennen gelernt. Die Party war bei Gary’s (Gastvater) Schwester. Und wir haben sie gefragt, ob nicht noch andere Leute mitkommen können. Freunde von uns, die sie noch nie gesehen hat uns sie hat einfach ja gesagt, ganz spontan. Irre! Das einzige worum sie sich sorgen gemach hat, war, ob das essen reicht!!

5 Kommentare 21.9.07 02:10, kommentieren

Der Flug

Ich habe diesen Text geschrieben als ich wartend im Flugzeug gesessen habe, deswegen ist er in der Gegenwart verfasst. 

Ich sitze fest... in Chicago...man mag es nicht glauben, aber der Tag heute war wahrscheinlich der stressigste in meinem leben...bis jetzt zumindest...Warum ich festsitze?? Weil gerade in den Augenblick, als das Flugzeug in Richtung Vegas starten wollte, ein Unwetter eingesetzt hat, dass man eigentlich nur erleben möchte, wenn man mit einer Tasse Tee vorm Kamin sitzt oder im Bett liegt... Ich liebe Gewitter, aber doch bitte nicht genau dann, wenn ich fliegen möchte...

Am besten, ich fange von vorn an... heute morgen hieß es um viertel vier deutscher Zeit (logisch, oder??) aufstehen... eigentlich lief alles ganz gut. Ich war ein bisschen aufgeregt, was sich, glaube ich, nicht wirklich vermeiden lässt, der Weg zum Flughafen war 1a, keine Staus oder sonst irgendwelche Zwischenfälle, und dann noch die Überraschung von Tina und Caren, die extra um halb 3 aufgestanden sind, um uns (Paul und mich) zu verabschieden. Durch Zufall sind wir beide nämlich zusammen nach Frankfurt geflogen. Dort bin ich schnell weiter zu meinem Gate gerannt (C4, für jene, die es interessiert) und bin eingestiegen. Doch bevor es losging, gab es die erste Panne, die dafür verantwortlich war, dass der ganze Tag total stressig wurde. Ein Passagier hat nämlich den Anschluss verpasst, jedoch war sein Koffer bereits in unserem Flieger. Und weil das gefährlich (Sprengstoff) ist, musste der Koffer rausgesucht werden. Das dauerte über eine halbe Stunde. Die halbe Stunde, die mir dann von meinem anderthalb stündigen Aufenthalt in Chicago gefehlt hat. Deswegen habe ich meinen Anschlussflieger nach Las Vegas verpasst und musste umbuchen. Keine schlimme Sache, eigentlich war es gar nicht so schlimm, denn es ging ganz einfach und ich musste nicht lange warten, es gab McDonalds und alles war bequem zu erreichen. Ich bin ganz locker zu meinem neuen Gate gelaufen. Da war das Wetter noch ideal zum Fliegen, blauer Himmel, ein paar Wolken, schönes Wetter halt. Doch das änderte sich schneller als man bis drei zählen kann...erst war es nur ein bisschen regen, aber der Pilot wollte nicht starten, dann kam die Ansage, dass ein Terminal evakuiert wurde und ein Sturm aufgezogen ist... (bei ersterem bin ich mir nicht sicher weil mein englisch noch nicht perfekt und die Ansagequalität mies war. Jedenfalls wurde aus dem bisschen regen ein Sturm, so stark, dass man nicht mehr als 5 Meter aus dem Fenster schauen konnte. Blitze zuckten am Himmel, Donner hab eich nicht gehört...jedenfalls sitze ich seit einer Stunde im Flugzeug und warte...

ich hoffe es geht bald los, damit meine Gastfamilie nicht solange warten muss.

Mal gucken, wie der Tag zu Ende geht...ich melde mich auf alle Fälle wieder...

23.8.07 20:00, kommentieren

Die erste Woche

Die erste Woche ist vergangen. Eine aufregende Woche. Ich habe eine menge erlebt und möchte euch nun davon erzählen. Als erstes, ich bin gut angekommen. Zwar sehr viel später als geplant, aber ich bin angekommen. Da meine Gastfamilie sehr religiös ist, wurde ich gleich am Donnerstag gefragt, ob ich nicht Lust hätte an einer Kirchenveranstaltung teilzunehmen. Wir würden Pizza backen, hieß es. Es wurde, obwohl ich ziemlich geschafft wahr, doch recht lustig. Die Pizza wurde nämlich nicht im Ofen gebacken wie es normalerweise üblich ist, sondern in Töpfen auf einem Grill. Sie war ein bisschen angebrannt, schmeckte aber toll. Nachdem wir dann am Donnerstag nach Hause gekommen sind, gab es Geschenke. Für mich. Ein T-Shirt, eine Schultasche, ein Base Cap, ein Kalender, das was man als normaler Schüler halt so braucht. Ich fand das toll. Ich bedankte mich und ging zu Bett. Nach 27 stunden auf den Beinen.

Am nächsten Tag bin ich, wahrscheinlich wegen der Zeitverschiebung, sehr früh aufgewacht. Es wurde ein lustiger Tag, denn die Band der Schule, auf die mein deutscher und mein amerikanischer Gastbruder gehen, hat ein Grillfest gegeben, bei dem wir natürlich nicht fehlen durften. Meine Gastmutter gehört zum Förderverein der Band und hat deswegen einen Stand aufgebaut, an dem Mitgliedschaften für den Verein und Lose für drei Gewinnspiele, genannt „Rattle“, verkauft wurden. Und weil sie das nicht allein machen konnte, habe ich ihr geholfen. Am Ende habe ich sogar selbst mitgespielt und natürlich nix gewonnen. Aber nun zum Grillen. Wenn ein Amerikaner grillt unterscheidet sich das sehr deutlich von einer deutschen Grillparty. Denn während wir deutschen Bratwurst und Steaks grillen, grillt der Amerikaner Hamburgerbuletten und Hotdogwürstchen. Also reines Fastfood. Schmeckt aber trotzdem extrem lecker! Nach dem Essen hat die Band etwas vorgespielt und dann sind wir nach Hause gefahren. Aber nicht den normalen weg, sondern über den „Strip“. Das ist die Straße an der die ganze Casinos und Hotels stehen. Da wir da waren als es dunkel war, war es atemberaubend. Vorm Bellagio ging die Fontaine und es war einfach nur toll. Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket

Das ist das Bellagio, mit der Fontaine davor...

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn mein kleiner Gastbruder hatte einen Triathlon vor sich. Die gesamte Familie ist super sportlich. Wie auch immer, jedenfalls war es extrem erschreckend, wozu Amerikaner fähig sind. Denn sie „foltern“ mit Vorliebe ihre Kinder! Der Triathlon war nun extra früh anberaumt, damit die Hitze den Kindern nicht ganz so zu schaffen machte (Durchschnittstemperatur in Las Vegas: 35° C), dennoch konnte man schon um elf Uhr nicht mehr rennen. Trotzdem haben sie ihre Kinder dazu gequält weiterzurennen. Und es handelte sich nicht um 10-16 jährige, auch 5-6 jährige waren am Start! Nachdem die Tortur zu Ende war ging es zum nächsten Barbecue. Diesmal von EF, meiner Austauschorganisation ausgerichtet. Es war mehr eine Poolparty und super lustig. Jeder Austauschschüler hat etwas zu essen aus seiner Heimat mitgebacht, und es waren bestimmt 30 Austauschschüler da!!! Ich könnt euch also vorstellen, wie groß das Buffet war. Es wurde ein lustiger Abend.

Der nächste Tag begann mit dem sonntäglichen Kirchenbesuch. Eine ziemlich langeweilige Prozedur. Denn nach der Stunde Gottesdienst, folge eine weitere stunde Bibeldeuten, natürlich streng nach Altersklassen getrennt, dann eine halbe Stunde Versammlung, nach Geschlechtern getrennt und zum Abschluss noch eine halbe Stunde unterricht. Der Gottesdienst ist der langweiligste Part von allen. Selbst der Bischof (von der Gemeinde gewählt) ist eingeschlafen, wie ein großer Teil der gläubigen auch. Meine Gastmutter hat mit meinem kleinen Gastbruder Käsekästchen gespielt. Nur der Gesang hat alle wieder aufgeweckt. Und es wurde viel gesungen. Der Tag endete mit einem üppigen Abendbrot und viel Fernsehen. Denn wenn die Amerikaner etwas können ist es fernsehen.

Montag ging die Schule dann richtig los, d.h. für meine drei Gastbrüder. Ich hatte ja immer noch keinen Schulplatz, was sich erst am Dienstag ändern sollte.

Mittwoch war dann auch mein erster Schultag. Die Schule, auf die ich gehe, unterscheidet sich von einer deutschen Schule (und von einer amerikanischen Schule), wie Tag (Deammerung) und Nacht...haette ich die Schule vorher gekannt, haette ich niemals eingewilligt dorthin zu gehen! es ist...verschieden, auf eine weise, die ich nicht kennenlernen wollte. ich bin auf einer schule, auf die schueler gehen, die die normale highschool nicht schaffen, oder nicht schaffen wollen. die Lehrer und sekretaerinnen und auch die direktorin sind furchtbar nett...ehrlich!!! sie sind super, die schueler auch, aber irgendwie...ich wurde freundlich aufgenommen, habe komplimente fuer meine augen bekommen...es ist okay, aber ich werde bestimmt nach dem halbjahr wechseln. meine klasse besteht aus meiner mir unbekannten anzahl von schuelern, weil in der jeder stunde einer da war, der in der vorhergehenden stunde nicht da war und einer gefehlt hat, der in der vorhergehenden stunde da war. ist das logisch????????? in der letzten stunde, waren wir nur noch zu dritt!!!! die schule, hat nichmal richtig amerikanische Tische!!! Ihr wisst schon, die wo man sich so seitwaerts reinsetzt und der tisch am stuhl befestigt ist. nur einer meiner klassenraeume ist so eingerichtet. das ist der chemieraum. wenn man ihn so nennen moechte. es gibt dort keinen wasser- geschweige denn einen gasanschluss. ausserdem wette ich 30$, dass sich in diesem raum keine chemikalie befindet, ausser das putzmittel im spuelwasser der putzfrauen.

3 Kommentare 31.8.07 20:53, kommentieren

Las Vegas, ich komme

Neuer Stand der Dinge!!!

Ich fliege am donnerstag, dem 23.8.2007 nach Las Vegas!!!!

Also natürlich in einen Vorort!

ich schreibe wieder, wenn ich  mehr zeit habe!!!

3 Kommentare 21.8.07 15:42, kommentieren

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