Der Campingtrip

 

Ich überspringe jetzte einfach mal die langweilige Schulwoche zwischendurch und konzentriere mich auf den darauffolgenden Freitag. Da ging es nämlich auf zum campen, nach Ely [Ili]. Um 8 ging es los. Eingequetscht auf der Rückbank eines 15-mann-vans. Auf dem weg nach Ely, hatte ich meine erste Erfahrung mit Erdnussbutter. Genauer gesagt, mit einem PB and J Sandwich, was soviel heißt, wie Peanutbutter und Jam (Marmelade oder Konfitüre, je nachdem) auf, bzw. zwischen 2 Toasts. Eine Erfahrung, die ich um alles in der Welt nicht verpassen wollte. Solltet ihr jemals, die Wahl haben, dann entscheidet euch bitte für ein Turkey-sandwich (schmeckt besser, als es sich anhört), es seiden ihr wollt an einem Zuckehrschock zu Grunde gehen. Ein PB and J ist furchtbar süß. Anders kann man den Geschmack nicht beschreiben.

Back to Ely. Ely ist eine Kleinstadt 4 stunden nördlich von Las Vegas. Auf dem gleichen Höhenlevel, wie der höchste Berg Deutschlands. Kleiner tipp, ich meine die Zugspitze. Dementsprechend kalt ist es da oben. Ich, als wärmegewöhnter neu las vegasianer, habe mir, natürlich mit allen anderen, beinahe den Ar*** abgefroren. Es herrschten Temperaturen von ungefähr 50° Fahrenheit, um die zehn grad Celsius. Wir haben alle in zwei Schlafsäcken geschlafen!!! Natürlich hatte das Lager auch seine schönen Seiten. Ich habe noch nie einen solchen Sternenhimmel, wie in Ely gesehen. Er war atemberaubend. Man konnte Sterne sehen, die so weit weg sind, dass sie zu einem Sternennebel verschwommen sind!! Und Sternschnuppen! Bestimmt ein Dutzend, die wir an den 2 tagen gesehen haben! Wir konnten den Himmel gut beobachten, denn wir saßen an beiden Abenden an einem riesigen Lagerfeuer. So haben auch unsere Klamotten gestunken. Keine angst, ich hab meine pyromanische Ader nicht zum Vorschein kommen lassen. Es sind noch alle EF stundents am Leben und ohne Verbrennungen! J

Samstag ging es zum Angeln. Um sechs Uhr morgens. Ein tolles Erlebnis. Wir sind mit booten auf einen Bergsee gefahren und habe unsere angeln ins Wasser gehalten. Ich habe die Abscheu gegenüber Würmern fast abgelegt, was mich einige Mühe gekostet hat. Ich kann jetzte Würmer mit meinen Fingern zert...nun lassen wir dieses Thema. Die Vegetarierin unter euch, würde es mir übel nehmen, wenn ich weiter aushole. Jedenfalls habe ich den einzigen Fisch gefangen. Eine kleine Regenbogenforelle. Sie soll angeblich gut geschmeckt haben. Nur zur Erinnerung, ich mag Fisch nicht so gerne. Außerdem wäre mir der Appetit völlig vergangen, nachdem ich den Fisch erst mit einem Paddel erschlagen und ihn dann vor dem Frühstück ausgenommen habe. Die ganzen Organe... sorry Claire. Ich lass es lieber.

Am Samstag ging es dann los mit den EF Meetings, denn wir waren ja nicht nur zum Spaß im Camp. Es war hauptsächlich dazu da, uns über einige Dinge, wie Kommunikation aufzuklären. Also habe ich mir zum drittenmal angehört, wie alles abläuft. Man sollte EF sagen dass zwei solcher Meetings im Heimatland reichen. Nachdem wir die Meetings beendet hatten, sind wir wieder zum See gefahren. Diesmal zum Baden. Eine vollkommen bescheuerte Idee. Denn Bergseen haben es nun mal an sich, dass sie furchtbar, furchtbar, furchtbar kalt sind! Dieser war keine Ausnahme. Ich hab mich zwar ziemlich schnell daran gewöhnt, bin dann aber trotzdem nach ein paar Minuten zu den Anglern übergewechselt. Und siehe da. Ich habe meinen zweiten Fisch geangelt. Eine größere Regebogenforelle. Tolles Erlebnis. Samstag abend stand im Zeichen der Gruselgeschichten und der Snapjagd. Zuerst die Snapjagd. Snaps, so wurde uns erzählt, sind nachaktive Laufvögel, die vor jedem Krach davonlaufen. Und zwar in Richtung Licht. Wir hatten ein Lagerfeuer an und somit war gesichert, dass die Snaps locker gefangen werden konnten. Das einzige, was wir zu tun hatten, war, lärmend durch den Wald zu laufen. Nachdem wir die Vögel bestaunt hatten, würden wir sie wieder freilassen. Eigentlich hätte uns die Beschreibung stutzig machen müssen. Welches Tier rennt schon freiwillig in Richtung Licht?! Richtig. Gar keins. Trotzdem sind wir nichts ahnend, lärmend durch den Wald gelaufen. Wir waren auch alle ganz aufgeregt, als der Ruf kam „we got some!“ (Wir haben welche). Am Ende standen wir um unsere Betreuer, die Papiertüten in der Hand hielten und wollten unbedingt Snaps bestaunen. Im Endeffekt waren die Snaps nur Steine und die Betreuer konnten sich nicht mehr halten vor Lachen. Auch wenn wir reingelegt worden sind, war es doch ein heiden Spaß.

Danach haben wir uns alle im Essensaal getroffen, um uns Gruselgeschichten zu erzählen. Laurie, mein RC & IEC, Regional Coordinator & und International Exchange Coordinator, mein Ansprechpartner, hatte ein paar gute auf Lager. Aber ansonsten...

Der Sonntagmorgen stand im Zeichen des Aufräumens und Heimfahrens. Die Rücktour war besser al die Hintour, denn ich saß nicht eingequetscht auf der Rückbank. Ich saß hinterm Fahrer und hatte genügend Platz. Alles in allem, war es einfach nur fantastisch!!

21.9.07 02:12

bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(25.9.07 23:50)
Snapjagd...tolles Erlebnis

Hoert sich lustig an :D


Der Autor (26.9.07 08:19)
NAMEN!!!!


jojo (27.9.07 01:56)
FOTOS!!!!

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